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Faulheit

Wirklich einmal nichts tun … Einfacher gesagt als getan.

„Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann“, ist schon mal eine Anleitung zum Faulsein von Mark Twain (1835–1910).

Faul zu sein ist eine Kunst. Wer ohne schlechtes Gewissen faul sein kann, ist produktiver, wenn es wieder an die Arbeit geht. Gerade in Stresszeiten ist Regeneration wichtig, um nicht aus der Puste zu kommen.

Die Berufskrankheit unserer Zeit, der Burnout, hat eine wesentliche Ursache in der Unfähigkeit, faul zu sein.

Faulheit ist übrigens nicht das Gleiche wie Entspannung. Der Imperativ „Entspann dich!“ ist ja schon wieder Aufforderung zur Aktivität: Mach´ irgendwie irgendwas, das dich entspannt.

Faulheit ist also das Gegenteil von Entspannung. Faulheit ist echtes Nichtstun. Tagträumen. Flanieren. Der Intuition Raum geben, dem Bauchgefühl.

Faulheit setzt voraus, Nein sagen zu können. „Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit“, so der französische Schriftsteller Nicolas Chamfort (1741–1790).

Das Nein ist der Schlüssel zur Selbstbestimmung.
Sind meine Arbeit und das, wofür ich so hart arbeite, wirklich das, was ich will? Kann ich mir Faulheit leisten? Freiheit? Es lohnt sich, immer wieder darüber nachzudenken.