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Gute Öle

Lange Zeit wurde Fett verteufelt; und – wie so oft in der Medizin – wird jetzt rehabilitiert. Mit tierischen Fetten sollte man zurückhaltend sein, aber gute Pflanzenöle gehören unbedingt auf den Tisch, zu jedem Essen.

Sie sind nicht nur leckere Geschmacksträger, sie sind auch wichtige Energielieferanten. Wer die Kohlenhydrate reduzieren möchte, sollte sie durch gute Pflanzenöle ersetzen, damit die Energiebilanz stimmt.

Gute Öle mit Omega-3 und Omega-9 Fettsäuren sind gut für die Gesundheit. Beide Fettsäuren wirken entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und LDL-Cholesterin senkend. Omega-3 Fettsäuren reduzieren auch die Thrombosegefahr, wirken antidepressiv und fördert die Hirnleistung.

Öle mit viel Omega-3 Fettsäuren: Leinöl, Hanföl, Walnussöl.
Öle mit viel Omega-9 Fettsäuren: Olivenöl und Rapsöl.

Besonders zu empfehlen: Leinöl. Es hat einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Aus diesen werden Gewebshormone (Prostaglandine) gebildet, die entzündungshemmend wirken. Das ist für den Darm ideal: die Schleimhaut kann sich regenerieren und bietet eine guten Boden für die Entwicklung einer gesunden Darmflora. Gutes Leinöl schmeckt nicht bitter, sondern nussig. Es wird nicht erhitzt und pur, mit Gemüse oder Salaten genossen. Ein bis zwei Esslöffel Leinöl am Tag und der Darm bleibt gesund.