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Neue Esskultur

„Viele Menschen haben das Essen verlernt – sie können nur noch schlucken“, sagte der französischer Meisterkoch Paul Bocuse.

Beobachten Sie selbst, wie manche Menschen im Restaurant das Essen herunterschlingen. Viele glauben, die Verdauung fange im Magen an. Das ist ein Irrtum: Die Verdauung beginnt im Mund. Gut, eigentlich noch früher: in der Küche.

Nicht umsonst hat der Mensch die Kulturleistung „Kochen“ erfunden und sich dadurch viele Nahrungsmittel nutzbar gemacht.

Nicht mal die größten Rohkostfans würden eine Kartoffel roh essen. Gekocht, gebacken oder gebraten ist sie ein Leckerbissen. Doch zum Kochen kommen wir später zurück, bei den Hauptspeisen.

Schauen wir uns erst noch an, wie die Verdauung im Mund beginnt: dafür haben wir Zähne und Speichel. Die Zähne zerkleinern die Nahrung mechanisch. Der Speichel, der in Drüsen im Bereich der Mundhöhlen produziert wird, beginnt die Nahrung aufzuschließen.

Bis zu 1,5 Liter Speichel sondern die Speicheldrüsen jeden Tag ab. Der Speichel macht die Nahrung breiig, lässt sie leichter durch die Speiseröhre gleiten und verdaut sie vor. Je besser das Essen eingespeichelt ist, um so leichter geht die Verdauung im Magen weiter. Wer gut kaut hat keinen Kloß im Bauch.